Header-Bild

ASF Thüringen

9. Thüringer Frauenpreis geht an Erika Krämer (Gera) und Sonja Gröbe (Heideland)

Allgemein

Jurymitglieder Dr. Babette Winter, Iris Gleicke und Renate Licht mit der Preisträgerin Erika Krämer aus Gera.

Die Jury war beeindruckt von der Vielfalt der Vorschläge, zeugt dies doch davon, wie viele großartige Frauen es in Thüringen gibt. „Alle vorgeschlagenen Frauen stehen für großartige Projekte und jede einzelne hätte für ihren herausragenden Einsatz einen Preis verdient“, so die Schirmherrin Iris Gleicke. „Dies ist ein Preis von Frauen für Frauen, der Frauen würdigt, die die Lebensbedingungen von Frauen verbessern oder die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft fördern“, erklärt die Südthüringer Bundestagsabgeordnete, die den Frauenpreis mit anderen Thüringer SPD-Politikerinnen stiftet.

In diesem Jahr ging der Preis an Erika Krämer aus Gera und Sonja Gröbe aus Heideland.

Erika Krämer, alleinerziehende Mutter von vier Kindern, engagiert sich seit Jahrzehnten gewerkschaftlich: für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für die Gleichstellung von Frauen und hat sich immer für die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen eingesetzt. Sie ist bis heute Mitglied im Regionsausschuss der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG ) und Mitglied im Ortsvorstand NGG Gera. Darüber hinaus leitet sie seit 25 Jahren eine gewerkschaftliche Frauengruppe in Gera und ist Mitglied im NGG-Frauenausschuss Region Thüringen. Sie vertritt den Regionsfrauenausschuss im Landesbezirksfrauenausschuss LBZ NGG Ost, zuständig für ganz Ostdeutschland.

Sonja Gröbe, die wegen ihrer ehrenamtlichen Funktionen leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen konnte, arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre in der Migrationsarbeit. Sie hilft Migranten mit einem sicheren Aufenthaltstitel, sich in Deutschland einzuleben, Sprachbarrieren zu überwinden, Kindergartenplätze und Wohnungen zu suchen und organisiert Arbeits- oder Ausbildungsplätze. Sonja Gröbes gesellschaftliches und soziales Engagement beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Arbeit mit Migranten. Seit 2009 ist sie Koordinatorin für die ambulante Hospizarbeit im Saale-Holzland-Kreis. Unter ihrer Leitung werden ehrenamtliche Sterbebegleiter ausgebildet und bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt. Als Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes macht sie den Erstbesuch bei den Sterbenden, bespricht Wünsche und Vorlieben und hilft bei der Suche bei einem individuellen Sterbebegleiter aus.

Hintergrund:

Der Thüringer Frauenpreis wird an Frauen verliehen, die besonders mutige oder herausragende Beiträge zur Gleichstellung von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft vorangetrieben haben.

Der Preis wurde 1997 zum ersten Mal verliehen und wird von den SPD-Politikerinnen aus Bundestag, Landtag und Kommunalparlamenten sowie einer Landrätin vergeben.

Der Preis ist mit insgesamt 1.000,00 Euro dotiert.

 
 
 

Suchen

 
Besucher:83255
Heute:61
Online:1
 

Aktuelle-Artikel

  • ASF Jena/SHK im Bundestagswahlkampf. Mit einer Social-Media-Kampagne und einem Info-Stand beteiligte sich die ASF in Jena am dortigen Bundestagswahlkampf. Unter dem Motto: „ich wähle SPD weil, …“ lag der ...
  • Neuwahl ASF Landesvorstand. In einer der Gründungsstätten der deutschen Sozialdemokratie, im Goldenen Löwen in Eisenach, fand am 02. Oktober 2021 die Landesdelegiertenkonferenz der ASF Thüringen statt. ...
  • Einladung zum Verfassungs-Salon der ASF und ASJ. VERFASSUNGS-SALON: MÄNNER UND FRAUEN SIND GLEICHBERECHTIGT! “Männer und Frauen sind gleichberechtigt”, so steht es schon seit 1949 im Grundgesetz; eine hart erkämpfte ...