20.03.2013 in Allgemein
Iris Gleicke zum EPD: Frauen verdienen mehr
Am 21. März 2013 haben die Frauen in Deutschland soviel Lohn und Gehalt erhalten, wie die Männer bis zum 31. 12. 2012. So groß ist die Spanne der unterschiedlichen Entlohnung zwischen Männern und Frauen. Darauf macht an diesem Tag der internationale Equal Pay Day aufmerksam. Dazu erklärt die Südthüringer Bundestagsabgeordnete Iris Gleicke (SPD):
„Für die Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit von Männern und Frauen gibt es bei Bundeskanzlerin Merkel und ihrer Koalition nur warme Worte. Ansonsten zeigen die Kanzlerin und ihr Kabinett Frauen aber die kalte Schulter. Frau Merkel lässt die Frauen im Stich, Ministerin Schröder will keine gesetzlichen Maßnahmen und Ministerin von der Leyen ist auch untätig. Frauen verdienen immer noch 22 Prozent weniger als Männer! Diese Lohndiskriminierung ist nicht hinnehmbar.
Auch in Thüringen ist die prekäre Arbeit weiblich, denn von den rund 500.000 Frauen arbeiten 40 Prozent Teilzeit, in Leiharbeit oder in Niedriglohnjobs.
Doch die Frauen in Deutschland verdienen mehr! Die SPD-Bundestagsfraktion will mit einem Entgeltgleichheitsgesetz Unternehmen verpflichten, für diskriminierungsfreie Löhne und Gehälter zu sorgen.
16.03.2013 in Allgemein
Powerfrau 2013
Traditionell ehrte die ASF Thüringen auf ihrem Landesparteitag eine engagierte Genossin. In diesem Jahr wurde Karin Rossmann aus dem Ilmkreis zur Powerfrau 2013 gekürt.
13.03.2013 in Allgemein
Frauen haben mehr verdient
Erklärung des SPD-Parteivorstandes
Die SPD setzt sich seit ihrem Bestehen dafür ein, die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Die Emanzipation von Frauen ist dabei eine zentrale Aufgabe. Bis heute wurde viel erreicht, anderes entwickelt sich aber leider negativ. Mit unserer Frauenpolitik wollen wir die Situation von Millionen Frauen verbessern und die Gleichstellung der Geschlechter weiter voranbringen.
Frauen haben mehr verdient
· als für ihre Arbeit schlechter bezahlt zu werden als Männer
· als nur mit Niedriglöhnen abgespeist zu werden
· als millionenfach in Minijobs gedrängt zu werden
· als deutlich niedrigere Renten zu beziehen als Männer
· als in Führungspositionen nur in Spurenelementen vertreten zu sein
· als durch Sozial- und Steuerrecht vom Arbeitsmarkt ferngehalten zu werden.
Eine zwischen 1936 und 1955 geborene Frau hat über ihren gesamten Lebensverlauf ein um 58 Prozent niedrigeres Einkommen als ein gleichaltriger Mann in dieser Altersgruppe (Erster Gleichstellungsbericht).
Die Merkel-Regierung und ihre Ministerinnen nehmen das hin. Sie tun nichts für Frauen. Sie präsentieren Mogelpackungen, legen die Hände in den Schoß, sind zerstritten oder entscheiden gar rückwärtsgewandt.
Frauen haben mehr verdient: eine andere Regierung und eine andere Politik. Wir haben Vorschläge auf den Tisch gelegt, die wir in einer rot-grünen Bundesregierung durchsetzen wollen:
· gleichen Lohn für gleiche Arbeit verwirklichen (Entgeltgleichheitsgesetz)
· den Missbrauch bei Minijobs eindämmen
· einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn einführen
· eine Quote für mehr Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten einführen
· das Ehegattensplitting für künftige Ehen umwandeln
· das Betreuungsgeld abschaffen.
10.03.2013 in Allgemein
Bundesweites Hilfetelefon startet
Unter einer neuen bundesweit einheitlichen Telefonnummer können Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt sind, Hilfe erfahren.
0800/116016
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite
www.hilfetelefon.de
08.03.2013 in Allgemein
Moderne Frauenpolitik nur mit der SPD
Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2013 erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner:
Der Frauentag ist so aktuell wie vor 102 Jahren. Immer war er ein Tag, an dem für gleiche und bessere Arbeitsbedingungen von Frauen und für soziale und politische Gerechtigkeit gestritten wurde. Viele der über 100-jährigen Forderungen aus der Zeit von August Bebel und Clara Zetkin sind inzwischen erfüllt.
Von dem Leitbild einer partnerschaftlichen Gesellschaft von Frauen und Männern sind wir aber noch weit entfernt und etliche Forderungen sind so aktuell wie damals. Frauen werden schlechter bezahlt, Frauen arbeiten vorwiegend in prekären Arbeitsverhältnissen, Frauen sind selten Chefinnen und sitzen weniger in Parlamenten.
Die derzeitige Bundesregierung hat dagegen nichts getan. Außer Mogelpackungen und rückwärts gerichteter Politik kommt nichts. Jede noch so winzige Verbesserung wird schon im Ansatz blockiert, wie aktuell die EU-Initiative für eine europäische Frauenquote in Aufsichtsräten.
Mit dem Vorschlag der CDU zum Familiensplitting wird Familien Sand in die Augen gestreut. Ein Familiensplitting ist sozial ungerecht, weil es nur Familien mit sehr hohem Einkommen nutzt. Je höher das Einkommen, umso größer ist der Vorteil. Aktuell zahlen nur rund 50 Prozent der Haushalte in Deutschland Einkommenssteuer. Alle diese Haushalte werden von der neuen „Wohltat“ des Familiensplittings nicht profitieren. Wieder einmal zeigt die CDU, für wen sie Politik macht.
Das Ehegattensplitting macht die eigene Berufstätigkeit für viele Frauen unattraktiv. Deshalb will die SPD das Ehegattensplitting reformieren, indem sie für zukünftig geschlossene Ehen eine Individualbesteuerung einführen wird, die aber gleichzeitig die gegenseitigen Unterhaltspflichten zwischen Eheleuten berücksichtigt. Das ist sozial gerecht und berücksichtigt moderne Lebensformen.
Wir wollen Frauen und Männer an Führungspositionen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft paritätisch beteiligen. Wesentliche Ursachen für Altersarmut und für die Einkommensunterschiede sind Teilzeitarbeit und Minijobs, die in die Sackgasse führen. Deshalb wollen wir ein Rückkehrrecht auf Vollzeitarbeit, eine Reform der Minijobs und einen gesetzlichen Mindestlohn, damit jede und jeder unabhängig ihren und seinen Lebensunterhalt verdienen und im Alter unabhängig leben kann. Dazu gehört natürlich auch der gleiche Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Den hat schon August Bebel angemahnt, aber gerade in Deutschland klafft eine der höchsten Lücken in Europa im Verdienst zwischen Männern und Frauen. Deshalb wollen wir ein Entgeltgleichheitsgesetz. Damit werden Unternehmen verpflichtet, geschlechtergerechte Entgeltstrukturen herzustellen.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist die Grundbedingung, um alle Formen von Gewalt gegen Frauen einzudämmen. Doch solange wir das noch nicht geschafft haben, brauchen die Opfer einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe.
Gleichstellung kommt nicht von selbst. Wir brauchen sowohl gesetzliche Regelungen als auch einen modernen und fortschrittlichen, gesellschaftlichen Konsens darüber, wie Chancengleichheit und selbstbestimmtes Leben für Frauen und Männer verwirklicht wird.
Deshalb braucht Deutschland eine andere Politik. Fortschrittliche Gleichstellungspolitik geht nur mit der SPD. Zum Vorteil der Frauen, zum Vorteil der Männer und zum Vorteil der ganzen Gesellschaft.
Suchen
| Besucher: | 83255 |
| Heute: | 122 |
| Online: | 3 |
Aktuelle-Artikel
- ASF Jena/SHK im Bundestagswahlkampf. Mit einer Social-Media-Kampagne und einem Info-Stand beteiligte sich die ASF in Jena am dortigen Bundestagswahlkampf. Unter dem Motto: „ich wähle SPD weil, …“ lag der ...
- Neuwahl ASF Landesvorstand. In einer der Gründungsstätten der deutschen Sozialdemokratie, im Goldenen Löwen in Eisenach, fand am 02. Oktober 2021 die Landesdelegiertenkonferenz der ASF Thüringen statt. ...
- Einladung zum Verfassungs-Salon der ASF und ASJ. VERFASSUNGS-SALON: MÄNNER UND FRAUEN SIND GLEICHBERECHTIGT! “Männer und Frauen sind gleichberechtigt”, so steht es schon seit 1949 im Grundgesetz; eine hart erkämpfte ...





