15.07.2020 in Gleichstellung

Pressemitteilung des Deutschen Frauenrats zum Urteil des Thüringer Verfassungsgerichtshof #Parität

 

Elke Ferner, Vorstandsmitglied des Deutschen Frauenrates (DF) und die ehemalige Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, hat in der Pressemitteilung des DF Stellung zu dem heutigen Urteil des Thüringer Verwaltungsgerichtshofs genommen. Wir schließen uns diesen Worten vollumfänglich an.

 
 

02.06.2020 in Allgemein

SPD-Stadträtin Katja Glybowskaja (Jena) mit dem Helene-Weber-Preis 2020 ausgezeichnet

 

Katja Glybowskaja ist eine der insgesamt 15 Kommunalpolitikerinnen, die 2020 mit dem Helen-Weber-Preis ausgezeichnet werden. „Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, deren Mitglied Katja Glybowskaja ist, freut sich sehr über diese verdiente Auszeichnung. Wir gratulieren unserer Preisträgerin herzlich.“, so Daniela Gruber, Vorsitzende der ASF Jena/SHK.

Katja Glybowskaja ist seit 2014 Mitglied der Jenaer SPD-Stadtratsfraktion und seit 2019 deren Vorsitzende. Sie engagiert sich seit langen Jahren kommunalpolitisch und setzt sich mit viel Kraft und Ausdauer für soziale Belange, im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, für Familien und im Bildungsbereich ein. Ein besonderes Anliegen sind ihr dabei die Anerkennung von Vielfalt und Förderung von Chancengerechtigkeit. Neben ihrem kommunalpolitischen Ehrenamt ist sie in vielfältigen Initiativen auch über Jenas Grenzen hinaus aktiv. Sie ist Mitbegründerin von Vereinen im Bereich der Flüchtlingssozialarbeit sowie der Interkulturellen Bildung und engagiert sich im Trainernetzwerk Zivilcourage e.V.

Mit dem Helene-Weber-Preis zeichnet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Frauen aus, die sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagieren und herausragende Leistungen in den Bereichen Zivilgesellschaft, Frauen, Gleichstellung und Vielfalt erbringen. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages können Frauen für diesen Preis vorschlagen, die Auswahl wird von einer Jury getroffen, der unter anderem Vertreterinnen des Deutschen Frauenrates angehören.  Benannt ist der Preis nach der Politikerin Helene Weber, die zusammen mit Elisabeth Selbert, Frieda Nadig und Helene Wessel eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“ war.

Katja Glybowskaja wird als Preisträgerin nun Teil des Helene-Weber-Kollegs und somit eines großen, gesamtdeutschen Netzwerks hochmotivierter, hochengagierter politisch tätiger Frauen, die Vorbild und Botschafterinnen für mehr Frauen in der Politik sind.

Die diesjährigen Preisträgerinnen werden am 08. September von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey ausgezeichnet.

 
 

06.05.2020 in Gleichstellung

Deutscher Frauenrat - Wann, wenn nicht jetzt - Aufruf von Frauenverbänden

 

Zwanzig bundesweit aktive Frauenverbände, darunter der größte Verband, der Deutsche Frauenrat, haben am 29. April den gemeinsamen Aufruf "Wann, wenn nicht jetzt!" gestartet. Die Verbände rufen Politik, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und alle weiteren Verantwortungsträgerinnen und -träger dazu auf, jetzt unsere frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen anzuerkannt und umzusetzen. Kernforderungen des Aufrufs sind:

  • finanzielle Aufwertung und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, im Gesundheitswesen, der Erziehung und im Einzelhandel,
  • Abschaffung der Sonderregelungen für Minijobs,
  • Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Eltern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gereicht zu teilen,
  • eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen

Die ASF Thüringen ist als Unterorganisation der Bundes-ASF Mitglied im Deutschen Frauenrat und unterstützt den Aufruf nachdrücklich. Der vollständige Aufruf ist auf der Webseite des Deutschen Frauenrates nachzulesen.

 

 
 

04.05.2020 in Soziales

ASF unterstützt den Appell ‚Corona-Elterngeld‘

 

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) unterstützt ausdrücklich den Appell für die Einführung eines Corona-Elterngelds. Wir sehen mit großer Sorge auf die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, die durch die Corona-Krise und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hervorgerufen werden. Mühsam erkämpfte Erfolge bei der Gleichstellung der Geschlechter oder der Verringerung sozialer Unterschiede sind bedroht durch eine Politik, der ein zutiefst reaktionäres Verständnis über die Rolle von Frauen und die Rechte von Kindern zugrunde liegt.

Besonders von Frauen wird erwartet, dass sie sich beruflich einschränken, Lohneinbußen hinnehmen und Karrierechancen sausen lassen, um die jetzt notwendige häusliche Betreuung der Kinder zu übernehmen. Familien und Alleinerziehende sind im Home Office, aber auch in der beruflichen Präsenzpflicht in der jetzigen Situation nicht nur vor enorme Herausforderungen gestellt, sie sind an der Grenze der Belastbarkeit. Wir sehen es als unsere Pflicht an, Frauen und Kinder, Eltern und Familien sehr viel stärker als bisher in das Blickfeld der Politik zu rücken.
Wir werden auch parteiintern auf unsere Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger einwirken, dass die im Appell ‚Corona-Elterngeld‘ geforderten Maßnahmen umgesetzt werden.

In Kurzfassung sind dies:

  • bundesweites Programm, das Eltern Arbeitszeitentlastung bei gleichzeitiger Arbeitsplatzsicherheit und finanzieller Absicherung bietet (Corona-Elterngeld); Höhe des Corona-Elterngeldes soll sich an der Höhe des Kurzarbeitergeldes orientieren
  • Bundesländer und Kommunen sind aufgefordert Kita- und Hortgebühren rückwirkend ab dem Tag der Schließung auszusetzen
  • ab sofort Schrittweise Öffnung der Betreuungseinrichtungen (Kitas, Grundschulen, Horte)

Eine ausführliche Darstellung der von den Verfasser*innen des Appells geforderten Maßnahmen sind hier nachzulesen. Wir rufen dazu auf, diesen Appell zu unterschreiben, zu unterstützen und zu verbreiten.

 
 

30.04.2020 in Allgemein

Hinein zum 1. Mai

 
Solidatrität. Gemeinsam was bewegen

Eigentlich rufen ja auch wir Frauen der SPD am 01. Mai immer "hinaus zum 1. Mai", doch 2020 ist vieles anders. Aber vieles bleibt auch gleich. Wir kämpfen weiterhin für faire Löhne, eine Schließung der Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gegen alte Rollenbilder, für mehr Solidarität, gegen Ausbeutung, unbezahlter Pflegearbeit durch Frauen, für Parität.

Wir Frauen der Thüringer ASF demonstrieren deshalb virtuell, im nächsten Jahr treffen wir uns hoffentlich alle zum 1. Mai wieder auf der Straße, Seite an Seite mit den Gewerkschaften. Bis dahin setzen wir unsere Arbeit im Ortsverein, in der Arbeitsgemeinschaft, im Kreisverband, im Stadtrat, Kreis- und Landtag fort.

Solidarität. Gemeinsam was bewegen.

 
 

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