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ASF Thüringen

25.10.2021 in Parteileben

ASF Jena/SHK im Bundestagswahlkampf

 
Collage Kampagne BTWahl2021

Mit einer Social-Media-Kampagne und einem Info-Stand beteiligte sich die ASF in Jena am dortigen Bundestagswahlkampf. Unter dem Motto: „ich wähle SPD weil, …“ lag der Fokus der SPD-Frauen auf Themen wie der Einführung einer Kindergrundsicherung, Unterstützung für Frauen bei der Existenzgründung, Gleichstellung als Leitprinzip für Regierungshandeln, Bürgerversicherung bis hin zur Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und der Streichung des § 219a. Die Kampagne auf Instagram und Facebook stieß bei den Jenaer Frauen auf gute Resonanz. Der Hit am Infostand waren rote ASF-Beutel bedruckt mit einem Känguru und dem Spruch „Mein Beutel gehört mir!“ oder Regine Hildebrandts bekanntem Ausruf „Erzähl mir doch nich, dasset nich jeht!“ Die Beutel-Idee wurde im ASF Landesvorstand entwickelt und kann sehr gerne auch von anderen Landesverbänden aufgegriffen werden. Es war ein wunderbares Mittel, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

 
 

21.10.2021 in Allgemein

Neuwahl ASF Landesvorstand

 
Mitglieder des neugewählten LV

In einer der Gründungsstätten der deutschen Sozialdemokratie, im Goldenen Löwen in Eisenach, fand am 02. Oktober 2021 die Landesdelegiertenkonferenz der ASF Thüringen statt. Nach etlichen Verschiebungen auf Grund der Pandemie konnten wir nun an dieser historischen Stätte endlich einen neuen Landesvorstand wählen und Anträge der verschiedenen ASFen der Kreisverbände beraten und beschließen.

Unser Landesvorsitzender Georg Maier war für ein Grußwort und natürlich die Verabschiedung unserer langjährigen Vorsitzenden Heidrun Sachse, sowie der anderen scheidenden Mitglieder des LV angereist. Heidrun hat die Thüringer ASF in den Jahren ihres Vorsitzes bundesweit ausgezeichnet vernetzt, ihr Engagement und ihr Expertise bleiben uns glücklicherweise im Vorstand erhalten. Durch eine Änderung der Geschäftsordnung ist es uns zukünftig möglich Mitglieder des Bundesvorstands und Thüringer Mandatsträgerinnen als kooptierte Mitglieder in den Landesvorstand einzuladen.

Unsere Co-Vorsitzende des Bundesvorstands Maria Noichl, MdEP schickte uns per Video ein inspirierendes, kämpferisches Grußwort. Diana Lehmann, MdL grüßte vor Ort die anwesenden Frauen und betonte ebenfalls die Bedeutung der ASF in ihrem Wirken in die Partei hinein und über die Partei hinaus. Oleg Shevchenko, Landesvorsitzender der Jusos Thüringen, war ebenfalls für ein Grußwort und für die Verabschiedung Heidrun Sachses in den Goldenen Löwen gekommen. Es ist für uns ein ermutigendes Zeichen, dass die (Thüringer) SPD der ASF auf diese Weise Anerkennung und Respekt gezollt hat.

Für die anschließende Neuwahl des ASF Landesvorstands fanden sich dankenswerterweise etliche Kandidatinnen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und den anschließenden Wahlen zu Vorsitz, Stellvertretung und Beisitz setzt sich der neue Landesvorstand nun wie folgt zusammen:
Sandy Kirchner (Mühlhausen) ist unsere neue Landesvorsitzende. Mareike Dietrich (Erfurt) und Daniela Gruber (Jena) wurden zu ihren beiden Stellvertreterinnen gewählt. Ilka Ellenberger (Weimar) wurde zur Schriftführerin gewählt. Zu den Beisitzerinnen wurden gewählt: Dorothea Marx, MdL (Kyffhäuserkreis), Monika Hofmann (Gera), Melanie Pesch (Jena), Louisa Klopfleisch (Gotha) und Viktoria Peinelt (Jena).

Der neue Vorstand ist eine gute Mischung aus bereits amtierenden und neuen Mitgliedern, eine gute Mischung aus jung und jünger. Die regionale Verteilung ist auch einigermaßen gelungen, doch wollen wir hier noch einmal aufrufen: alle SPD-Frauen in Thüringen haben in uns eine Ansprechpartnerin. Wir kommen gerne zu euren Veranstaltungen, wir planen gerne mit euch oder unterstützen euch in eurer (frauenpolitischen) Arbeit vor Ort. Kommt auf uns zu, lasst uns Banden bilden und für die Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft kämpfen.

 
 

18.05.2021 in Ankündigungen

Einladung zum Verfassungs-Salon der ASF und ASJ

 

VERFASSUNGS-SALON: MÄNNER UND FRAUEN SIND GLEICHBERECHTIGT!

“Männer und Frauen sind gleichberechtigt”, so steht es schon seit 1949 im Grundgesetz; eine hart erkämpfte Garantie. Seit 1994 heißt es weiter: “Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.”

Formal sind heute zwar fast alle Ungleichbehandlungen beseitigt, aber mit der tatsächlichen Durchsetzung und der Beseitigung bestehender Nachteile hapert es immer noch. So verdienen Frauen nach wie vor weniger als Männer, und sie sind im öffentlichen Raum, insbesondere im Netz, vielfach mit Abwertung, Beleidigung und Gewalt konfrontiert.

Katharina Barley und Nora Markard diskutieren am Beispiel Entgeltdiskriminierung und Hate Speech den Stand der Gleichstellung und aktuelle Gesetzgebungspläne auf deutscher und EU-Ebene.

Moderation: Wiebke Neumann, Stabsstelle Gleichstellung WBH
Begrüßung: Maria Noichl, MdEP, Bundesvorsitzende der ASF
Schlussworte: RA Harald Baumann-Hasske, Bundesvorsitzender der ASJ

Zugangsdaten zum Zoom Meeting

 
 

12.05.2021 in Gleichstellung

15. Mai - Aktionstag „150 Jahre Widerstand gegen Paragraf 218 - Es reicht!“

 

Pressemitteilung

Maria Noichl, MdEP und ASF-Bundesvorsitzende: „Kein Grund zum Jubeln -Schwangerschaftsabbruch seit 150 Jahren im Strafgesetzbuch!“

Am 15. Mai 1871 wurden die Bestimmungen zum Schwangerschaftsabbruch im ersten Reichsstrafgesetzbuch verabschiedet. 150 Jahre später begehen wir ein bitteres Jubiläum: Noch heute sind Schwangerschaftsabbrüche nach §218 StGB eine Straftat.
Mit einem bundesweiten Aktionstag am 15. Mai wird daher auf dieses Unrecht und die immer schlechter werdende medizinische Versorgung von ungewollt Schwangeren aufmerksam gemacht.

Der Aktionstag ist Teil der diesjährigen Kampagne „150 Jahre Widerstand gegen Paragraf 218 - Es reicht!“, die das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung gemeinsam mit vielen Aktivist*innen und Partnerorganisationen durchführt. 120 Organisationen, darunter die Frauen in der SPD (ASF) sowie die JUSOS, fordern gemeinsam, dass der Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden muss.

Ein positives Signal dazu kam seitens der SPD auf ihrem digitalen Bundesparteitag am 09. Mai: „Die Delegierten haben sich klar positioniert: Wir erkennen die Verantwortung und das Selbstbestimmungsrecht von Frauen an und wollen auch deshalb den Paragrafen 219a abschaffen. Zudem stellen wir im Hinblick auf die Paragrafen 218 ff. fest: Schwangerschaftskonflikte gehören nicht ins Strafrecht. In der kommenden Legislaturperiode wollen wir das mit den richtigen Koalitionspartnern erreichen“, so die ASF-Bundesvorsitzende und Europaabgeordnete Maria Noichl. „Kanada hat bereits vor Jahrzehnten den Schwangerschaftsabbruch vollständig entkriminalisiert. Dort ist ein Abbruch der Schwangerschaft legal, sowie durch den „Canada Health Act“ geregelt und finanziert. Kanada achtet das Recht auf Selbstbestimmung der Frauen. Was in Kanada möglich ist, muss auch in Deutschland und der EU möglich sein“, fordert Noichl.

In über 30 Städten setzen Aktivist*innen und Organisationen um den 15. Mai ein Zeichen für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs.
Die Aktionsformen sind vielfältig, trotz Pandemie: In Berlin bilden Aktivist*innen und Freund*innen vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und dem Netzwerk Frauengesundheit Berlin am 15. Mai ab 11 Uhr eine Menschenkette rund um das Berliner Reichstagsgebäude. Von Kundgebungen und Demonstrationen in Stuttgart und Frankfurt über Onlineformate wie Filmvorführungen mit Podiumsdiskussion in Hannover bis hin zu Guerilla-Aktionen, die das Stadtbild von Mainz und Marburg verschönern, ist alles dabei.

Hintergrund:
Alle Veranstaltungen rund um dem 15. Mai werden laufend ergänzt und sind hier zu finden.

Hier finden Sie den vollständigen Aufruf mit den Erstunterzeichner*innen.

Im Zukunftsprogramm der SPD finden Sie die Passage zum Schwangerschaftsabbruch auf Seite 43.

 
 

24.11.2020 in Allgemein

Orange the world - Pressemitteilung der ASF Thüringen zum 25. November

 

Die UN-Kampagne „Orange The World“ findet jährlich zwischen dem 25. November, dem “Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen”, und dem 10. Dezember, dem “Internationalen Tag der Menschenrechte”, statt. Weltweit erstrahlen Gebäude in oranger Farbe als sichtbares Zeichen gegen die Menschrechtsverletzungen an Frauen und Solidarität mit den Opfern.
„Wir beobachten leider seit Jahren Tendenzen, dass versucht wird, Erreichtes in der Gleichstellungspolitik zurückzudrehen. Dass aber sogar der Kampf gegen Gewalt dieser Ideologie zum Opfer fällt, macht besonders wütend. So hat auch die kürzlich beschlossene weitere Verschärfung des Abtreibungsrechts in Polen nur ein Ziel: Frauen wieder an ihren traditionellen Platz, in das Private, zurückzuweisen. Sie zum Schweigen zu bringen und aus gesellschaftlichen Prozessen auszuschließen, indem ihnen das Recht auf Selbstbestimmung genommen wird.“ (Maria Noichl, ASF-Bundesvorsitzende)
Nadya Andjoman, eine Dichterin aus Afghanistan hat versucht - gegen das Schweigen - „sich mit Worten zu wehren. Das Recht zu schreien heißt eines ihrer Gedichte. [....]
Ich, umsonst geboren, und Liebe in meinem Mund [...]
In der Hoffnung, eines Tages den Käfig zu brechen
Frei von Erniedrigung, und berauscht vom Singen
Ich bin nicht die zarte Weide, die in Lüften zittert
Bin afghanische Tochter, mit dem Recht
Zu schreien. [Auszug]“   (Ute Scheib, Mariam Notten, 'Ich, umsonst geboren ...', 2005,TAZ vom 12.12.2005).
Sie wurde nur 25 Jahre alt, ihr Ehemann hat die Dichterin totgeprügelt, bevor sie sich voll entfalten konnte.  
In Deutschland wurden im Jahr 2019 rund 115.000 Frauen Opfer von Gewalt.
Die Weltgesundheitsbehörden WHO hat am 11. März 2020 den Covid-19-Ausbruch als weltweite Pandemie erklärt, in Folge von Lockdown-Maßnahmen zeigt ein UN-Bericht ein alarmierendes Ansteigen der anderen, der bereits existierenden Pandemie von Gewalt gegen Frauen. (UN Trust Fund to End Violence against Women, COVID-19 and Global Impact on Violence against Women: A Protracted Crisis, 2020).
Unsere Wachsamkeit Missstände aufzudecken, anzuprangern und abzuschaffen, unsere Achtsamkeit Frauen und ihr oft nicht ausgelebtes Potenzial zu erinnern und zu würdigen darf nicht nachlassen.

 
 

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