Herzlich willkommen bei der ASF Thüringen.


Heidrun Sachse, ASF Landesvorsitzende

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die größte politische Frauenorganisation der Bundesrepublik. Ihr gehören bundesweit etwa 250.000 Frauen an. 

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen hat sich die Gleichstellung von Frauen und Männern in der SPD und der Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Sie bringt die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung und macht Frauen mit der Politik und den Zielen der Partei vertraut. Ziel ist, im Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden, Organisationen und der deutschen und internationalen Frauenbewegung gemeinsame Forderungen zu entwickeln und durchzusetzen.

 
 

06.05.2020 in Gleichstellung

Deutscher Frauenrat - Wann, wenn nicht jetzt - Aufruf von Frauenverbänden

 

Zwanzig bundesweit aktive Frauenverbände, darunter der größte Verband, der Deutsche Frauenrat, haben am 29. April den gemeinsamen Aufruf "Wann, wenn nicht jetzt!" gestartet. Die Verbände rufen Politik, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und alle weiteren Verantwortungsträgerinnen und -träger dazu auf, jetzt unsere frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen anzuerkannt und umzusetzen. Kernforderungen des Aufrufs sind:

  • finanzielle Aufwertung und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, im Gesundheitswesen, der Erziehung und im Einzelhandel,
  • Abschaffung der Sonderregelungen für Minijobs,
  • Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Eltern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gereicht zu teilen,
  • eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen

Die ASF Thüringen ist als Unterorganisation der Bundes-ASF Mitglied im Deutschen Frauenrat und unterstützt den Aufruf nachdrücklich. Der vollständige Aufruf ist auf der Webseite des Deutschen Frauenrates nachzulesen.

 

 
 

04.05.2020 in Soziales

ASF unterstützt den Appell ‚Corona-Elterngeld‘

 

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) unterstützt ausdrücklich den Appell für die Einführung eines Corona-Elterngelds. Wir sehen mit großer Sorge auf die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, die durch die Corona-Krise und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hervorgerufen werden. Mühsam erkämpfte Erfolge bei der Gleichstellung der Geschlechter oder der Verringerung sozialer Unterschiede sind bedroht durch eine Politik, der ein zutiefst reaktionäres Verständnis über die Rolle von Frauen und die Rechte von Kindern zugrunde liegt.

Besonders von Frauen wird erwartet, dass sie sich beruflich einschränken, Lohneinbußen hinnehmen und Karrierechancen sausen lassen, um die jetzt notwendige häusliche Betreuung der Kinder zu übernehmen. Familien und Alleinerziehende sind im Home Office, aber auch in der beruflichen Präsenzpflicht in der jetzigen Situation nicht nur vor enorme Herausforderungen gestellt, sie sind an der Grenze der Belastbarkeit. Wir sehen es als unsere Pflicht an, Frauen und Kinder, Eltern und Familien sehr viel stärker als bisher in das Blickfeld der Politik zu rücken.
Wir werden auch parteiintern auf unsere Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger einwirken, dass die im Appell ‚Corona-Elterngeld‘ geforderten Maßnahmen umgesetzt werden.

In Kurzfassung sind dies:

  • bundesweites Programm, das Eltern Arbeitszeitentlastung bei gleichzeitiger Arbeitsplatzsicherheit und finanzieller Absicherung bietet (Corona-Elterngeld); Höhe des Corona-Elterngeldes soll sich an der Höhe des Kurzarbeitergeldes orientieren
  • Bundesländer und Kommunen sind aufgefordert Kita- und Hortgebühren rückwirkend ab dem Tag der Schließung auszusetzen
  • ab sofort Schrittweise Öffnung der Betreuungseinrichtungen (Kitas, Grundschulen, Horte)

Eine ausführliche Darstellung der von den Verfasser*innen des Appells geforderten Maßnahmen sind hier nachzulesen. Wir rufen dazu auf, diesen Appell zu unterschreiben, zu unterstützen und zu verbreiten.

 
 

30.04.2020 in Allgemein

Hinein zum 1. Mai

 
Solidatrität. Gemeinsam was bewegen

Eigentlich rufen ja auch wir Frauen der SPD am 01. Mai immer "hinaus zum 1. Mai", doch 2020 ist vieles anders. Aber vieles bleibt auch gleich. Wir kämpfen weiterhin für faire Löhne, eine Schließung der Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gegen alte Rollenbilder, für mehr Solidarität, gegen Ausbeutung, unbezahlter Pflegearbeit durch Frauen, für Parität.

Wir Frauen der Thüringer ASF demonstrieren deshalb virtuell, im nächsten Jahr treffen wir uns hoffentlich alle zum 1. Mai wieder auf der Straße, Seite an Seite mit den Gewerkschaften. Bis dahin setzen wir unsere Arbeit im Ortsverein, in der Arbeitsgemeinschaft, im Kreisverband, im Stadtrat, Kreis- und Landtag fort.

Solidarität. Gemeinsam was bewegen.

 
 

21.04.2020 in Allgemein

Frauen in der Krise

 

Pressemitteilung der ASF Thüringen

„Es sind vor allem die Frauen, die gerade die Hauptlast tragen. Sie stemmen den Großteil der häuslichen Betreuung, stecken beruflich zurück, gefährden ihre Existenz“, so Mareike Kunter, Professorin für Pädagogische Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, in einem Interview mit der Zeit vom 16. April 2020. Die Krise ist also wieder einmal weiblich. Entscheidungen werden in Gremien getroffen, denen es an Diversität und der Abbildung unterschiedlicher Lebensrealitäten ausgesprochen stark mangelt. Somit bleibt die politische Auseinandersetzung zu den Maßnahmen in der Coronavirus-Krise einseitig. Offensichtlich wurde dies unter anderem durch das Beratungsgremium Leopoldina der Bundesregierung: Von den 26 Expert*innen waren nur zwei Frauen und die jüngste Person war über 50 Jahre alt. Vertreter*innen von Alleinerziehenden mit kleinen Kindern, Arbeitende in den mobilen Pflegeberufen, Mitarbeitende im Einzelhandel, Selbstständigen, Kulturschaffenden, Menschen aus sozialen Berufen sind in solchen Beratergremien nicht zu finden. So können auch die Perspektiven von unterschiedlich Betroffenen nicht in eine Bewertung einfließen. Der Blick auf die Krise bleibt eingeschränkt.
„Eine Balance in der Besetzung der Entscheidungsgremien und ein offener Diskurs mit Perspektivwechsel wird zukünftig entscheidend sein, wenn eine Zustimmung zum Krisenmanagement langfristig erforderlich wird, aber auch um eine fatalistische oder resignative Einstellung zur Demokratie zu verhindern“, so Daniela Gruber, stellvertretende Vorsitzende der ASF Thüringen.
Dies zu fördern und zu fordern, darin sieht die ASF auch weiterhin ihre wesentliche Aufgabe.

 
 

11.03.2020 in Gleichstellung

Dorothea Marx, MdL zum Paritätsgesetz

 

 
 

Suchen

 
Besucher:83244
Heute:12
Online:1
 

Aktuelle-Artikel