Nachrichten zum Thema Allgemein
17.01.2013 in Allgemein
Mit Elan ins Wahljahr - ASF-Landesvorstand traf sich zur konstituierenden Sitzung
Es wurde lebhaft miteinander diskutiert auf der konstituierenden Sitzung des ASF-Landesvorstandes, die in der dritten Januarwoche im Frauenzentrum
in der Pergamentergasse in Erfurt stattfand.
Es ging um frauenpolitische Schwerpunkte, mögliche Aktivitäten im Bundestagswahlkampf, Aktionen zu Thementagen wie den Internationalen Frauentag am 8. März oder den Girl´s
Day sowie um eigene Akzente zum Jubiläumsjahr „150 Jahre Sozialdemokratie“. Ebenso tauschte sich der ASF-Landesvorstand darüber aus, wie man eine stärkere Beteiligung von Frauen in der SPD sowie bei Mandaten und Funktionen erreichen kann.
Als kooptiertes Mitglied im SPD-Landesvorstand benannte die ASF ihre stellvertretende Vorsitzende Sonja Sauer.
Die SPD-Frauen vereinbarten, sich monatlich zu treffen. In der Februarsitzung wird die Diskussion um inhaltliche Schwerpunkte, Anträge zum Landesparteitag und Aktionen der ASF fortgesetzt.
07.01.2013 in Allgemein
erneute Spendenaktion für das Frauenzentrum in Mali
Bei der Weihnachtsfeier der ASF wurde traditionell für das Frauenzentrum in Kathi (Mali) gesammelt. 140,- Euro kamen zusammen.
Wir danken allen Spenderinnen.
Prominenter Gast war Thüringens Sozialministerin Heike Taubert.
17.12.2012 in Allgemein
Mentoring-Programm gestartet
Auf der ASF Vollversammlung im November startete die ASF ein
Mentoring-Programm für junge Frauen in der SPD. Mit diesem Mentoring-Programm wollen wir das im Jahr 2010 ins Leben gerufene Netzwerk zur Frauenförderung mit jährlichem Kaminabend sowie verschiedenen Schulungsangeboten sinnvoll ergänzen.
Wir laden alle SPD Frauen ein, als Mentee an diesem Programm teilzunehmen.
Wir wollen mit dem Mentoring-Programm, die Frauenförderung in unserer Partei einen weiteren Baustein hinzufügen und letztendlich stärker als bisher betreiben. Trotz Quotenregelung und frauenspezifischer Interessenvertretung sind Frauen in der Partei insgesamt und in Führungspositionen im Besonderen unterrepräsentiert. Unsere Aufgabe ist es, junge Frauen gezielt auf ihrem Weg in der Politik zu unterstützen und ihre Fähigkeiten zu fördern. Aus Erfahrung wissen wir: Dem Anspruch von Frauen auf Führungspositionen stehen nicht nur Führungsansprüche von Männern und deren inoffizielle Netzwerke, sondern oft auch das fehlende Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten entgegen. Dieses Selbstvertrauen wollen wir mit Hilfe des Mentoring-Programms und über den persönlichen Austausch zwischen Mentorin und Mentee stärken.
Wenn Du zwischen 18 und 38 Jahren und Mitglied der SPD bist, Interesse an selbstständiger zielorientierter politischer Arbeit hast und von Spitzenpolitikerinnen das Handwerk abschauen willst, dann melde Dich bei uns bis zum 15. Januar 2012 mit einem Motivationsschreiben per Post an die Adresse:
SPD Thüringen, Juri-Gagarin-Ring 37, 99084 Erfurt
oder an die E-Mail Adresse: thueringen@spd.de Stichwort: ASF Mentoring Programm
Wir werden Dich zum Auftakt des Mentoring-Programms zu einer Auftaktveranstaltung einladen, auf der Du die Gelegenheit haben wirst Deine Mentorin zum ersten Mal persönlich zu treffen. Danach hast Du die Möglichkeit ein Jahr lang die Arbeit Deiner Mentorin kennen zu lernen, sie auf Veranstaltungen oder in Sitzungen zu begleiten und in persönlichen Gesprächen interessante Erfahrungen zu sammeln.
Mit solidarischen Grüßen
Conny Klisch
Vorsitzende der ASF Thüringen
10.12.2012 in Allgemein
neuer ASF Landesvorstand gewählt
Am 30. November wurde in Erfurt der neue ASF Landesvorstand gewählt. Alte und neue Vorsitzende ist Dr. Cornelia Klisch aus Erfurt. Neue Stellvertreter sind Heidrun Sachse aus Eisenach sowie Sonja Sauer aus Weimar.
Der neue Vorstand von links nach rechts:
Heidrun Sachse (Eisenach), Sonja Sauer (Weimar), Monika Hofmann (Gera), Annette-Schwarze-Engel (Jena), Conny Klisch (Erfurt), Conny Knopf (Jena), Babette Winter (Erfurt) und Carola Wiegand (Wartburgkreis). Es fehlt Dorothea Marx (Kyffhäuserkreis)
Prominente Gäste der Veranstaltung waren der SPD Landesvorsitzende Christoph Matschie, die Thüringer Sozialministerin Heike Taubert sowie die Landtagsabgeordneten Eleonore Mühlbauer und Regine Kanis.
13.02.2012 in Allgemein
Hat Herr Finanzminister Dr. Voß eigentlich etwas gegen Frauen?
Es geht um die "Bewirtschaftungsreserve", die der Thüringer Finanzminister Herr Dr. Wolfgang Voß angeordnet hat. Man muss sich das nur einmal überlegen: der Landtag beschließt einen Haushalt, der bereits mit vielen Einschnitten verbunden ist. Die Einschnitte treffen natürlich nicht das Finanzministerium allein, sondern alle Ministerien müssen einsparen. Das haben diese auch getan.
Damit aber nicht genug. Nachdem sich alle mit z.T. schmerzhaften Kürzungen abgefunden haben, kommt Herr Dr. Voß und beschließt eine "Bewirtschaftungsreserve", anders ausgedrückt bedeutet dies eine kleine Haushaltssperre. Jedes Ministerium soll nicht mit den ohnehin schon gekürzten Mitteln haushalten können, sondern 20%, also 1/5 des Haushaltes eines jeden Ministeriums einfrieren, sozusagen als Rücklage.
Das hört sich ja noch nicht so schlimm an, eine Rücklage oder eben Reserve zu haben, ist doch eigentlich was Gutes, das Geld ist doch dann da, oder? Das ist leider nicht so, denn das bedeutet, dass eine Planung der Ausgaben in jedem Ministerium bis zum Ende des Haushaltsjahres nur mit 80% erfolgen kann. Das wiederum hat Auswirkungen auf die kommunalen Haushalte, die ihren Anteil an Fördermitteln ja auch noch zu tragen haben. Und das hat zur Folge, dass Fördermittelbescheide für das Jahr 2012 gerade nicht in voller Höhe, wie diese bis Ende 2012 erforderlich wären, herausgegeben werden können. Die meisten Bescheide sind wegen der einsamen Entscheidung des Herrn Dr. Voß bislang noch nicht einmal versandt.
Was bedeutet dies für die betroffenen Vereine, Verbände und Initiativen? Bislang gab es ganz überwiegend noch keine Fördermittelbescheide und damit keine Planungssicherheit. Wie es weitergehen soll, wenn vom Land nur Fördermittelbescheide mit den 80 % versandt werden und die Kommunen sich dem anschließen müssten, ist nicht absehbar. Die Kommunen sind ja auch über den kommunalen Finanzausgleich von den Entscheidungen des Thüringer Finanzministeriums und damit von Herrn Dr. Voß abhängig. Da in den Vereinen und Verbänden Kündigungsfristen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie für Mietverträge usw. eingehalten werden müssen, auf der anderen Seite jedoch bereits jetzt klar ist, dass 80 % der ohnehin knapp berechneten Fördermittel für 2012 nicht ausreichen können, werden viele vor allem im Sozialen tätige Vereine und Verbände Kündigungen aussprechen müssen. Wegen der längeren Kündigungsfristen wird dies vor allem langjährig Beschäftigte am härtesten treffen.
Z.B. alle Frauenzentren in Thüringen, wie das des demokratischen Frauenbundes, Landesverband Thüringen e.V. in Rudolstadt: Dort wird eine Menge soziale Arbeit geleistet, vor allem sozial Schwache, ältere Mitbürger, Migrantinnen unterstützt, beraten und begleitet. Wenn gekürzt wird, so die Landesvorsitzende des dfb e.V., Frau Hannelore Fleischmann, droht die Schließung vieler Frauenzentren, gleich in welcher Trägerschaft diese stehen. Die Kommunen können das ebenso wenig ausgleichen, wie der dfb als gemeinnütziger Träger der von ihm betriebenen Frauenzentren. Denn der dfb erwirtschaftet ja auch keine Überschüsse, keine Gewinne, mit denen den Kürzungen entgegen gewirkt werden könnte.
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