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ASF Thüringen

24.11.2015 in Allgemein

Jusos und ASF fordern stärkere Anstrengungen im Kampf gegen Gewalt an Frauen

 
Heidrun Sachse, ASF-Landesvorsitzende (Bild: privat)

Anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordern die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) gemeinsam mit der Arbeits­gemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Thüringen stärkere finanzielle und personelle Anstrengungen im Kampf gegen Gewalt an Frauen. 
„Nach Angaben der EU ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von häuslicher und/ oder sexueller Gewalt. Der Großteil hiervon findet in den eigenen vier Wänden statt“, zeigt sich Heidrun Sachse, Vorsitzende der ASF Thüringen, schockiert. „Auch Thüringen bildet hier keine Ausnahme.“ Jedoch gibt es im gesamten Bundesland Thüringen nur 17 Frauenhäuser und Frauenschutzwohnungen sowie 12 Frauen­beratungs­stellen. „Gerade in ländlichen Gebieten fehlt es hier an Strukturen. Viele Frauenschutzwohnungen bieten zudem nur einzelnen Frauen Unterkunft. Von Gewalt betroffene Frauen brauchen aber in einer Notsituation wohnortnahe Beratungsangebote und Schutzräume“, fordert Sachse.
 

 
 

11.11.2015 in Allgemein

ASF stellt zahlreiche Anträge zum Landesparteitag

 

"Wir mischen uns ein und beleben die damit die Diskussionskultur in der SPD Thüringen," so die Vorsitzende der ASF Thüringen Heidrun Sachse. Sechs Anträge reicht die Frauenorganisation zum Landesparteitag am 21.11.2015 in Bad Blankenburg ein. 

Hier können die einzelnen Anträge der ASF Thüringen nachgelesen werden. Viel Spaß bei der lektüre und an der Diskussion!

 
 

11.11.2015 in Allgemein

SPD Thüringen trauert um Helmut Schmidt

 

Die Thüringer SPD trauert um einen der großen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts, einen überzeugten Europäer, einen der bedeutendsten Kanzler der Bundesrepublik und einen Wegbereiter der deutschen Einheit.

 
 

30.10.2015 in Allgemein

Resolution der ASF Thüringen

 

Auf der Delegiertenkonferenz am 22.10.2015 in Mühlhausen haben wir folgende Resolution verabschiedet, mit der wir uns zur aktuellen Lage der Flüchtlinsfrauen positionieren:

RESOLUTION DER ASF THÜRINGEN 

„Unsere oberste Priorität ist es, dass Flüchtlingsfrauen und Mädchen nicht zu den Verliererinnen von Flucht und Integration werden. Die Situation von Frauen wird in der aktuellen politischen Debatte zu oft vergessen.“ 

Die ASF Thüringen fordert die Thüringer Landesregierung auf: 

  1. Das im Grundgesetz verankerte Asylrecht darf nicht weiter ausgehöhlt werden. 
  2. Frauen und Mädchen haben andere Fluchtgründe und erleben auch auf ihrer Flucht oft geschlechterspezifische Diskriminierung und sexualisierte Gewalt. Das muss in der Flüchtlings- und Asylpolitik des Landes Thüringen mitgedacht werden.  
  3. Die Ursachen von Flucht und Vertreibung müssen auch vor Ort bekämpft werden. Dabei kommt der Rolle der Frau vor Ort, die Bildungschancen von Mädchen und Frauen, ihre Chancen zu persönlicher materieller und sexueller Unabhängigkeit und die Frage nach selbstbestimmten Leben eine besondere Bedeutung zu. 
  4. Für Geflüchtete müssen langfristige Perspektiven geschaffen werden. 
  5. Wir unterstützen die Forderungen des Landesfrauenrates Thüringen und fordern mit Nachdruck die Berücksichtigung der bestehenden Unterbringungs- konzepte zur Gewaltprävention auch in der Flüchtlingspolitik. Geflüchtete Frauen und deren Kinder müssen den besonderen Schutz einer Gesellschaft erhalten. Sie haben ein Recht darauf, in einer gewaltfreien Umgebung den Neuanfang nach Flucht und Vertreibung zu wagen.
 
 

22.10.2015 in Allgemein

ASF-Frauenpreis für Sonja Gröbe aus Thiemendorf

 
v.li. Regine Kanis, eine der Stifterinnen, Sonja Gröbe, die Preisträgerin, und Irene Schlotter, LV-Mitglied der ASF

Da sie wegen ihres unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatzes bei der eigentlichen Preisverleihung in Meiningen im September nicht da sein konnte, erhielt Sonja Gröbe die Auszeichnung am Mittwoch in Etzdorf (Saale-Holzland-Kreis) verliehen.

Im Rahmen des monatlich stattfindenden Kirchenkaffees der Kirchgemeinde, in der Sonja Gröbe ebenfalls sehr aktiv ist, wurde sie ausgezeichnet. Regine Kanis, eine der Stifterinnen des Preises und durch ihre frühere Arbeit als Landtagsabgeordnete im SHK gut bekannt mit der Preisträgerin, und Irene Schlotter, Mitglied des Landesvorstandes der ASF und Kreistagsmitglied im SHK, überreichten den mit 500€ dotierten Preis.

 
 

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