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ASF Thüringen

24.02.2010 in Allgemein

20 Jahre "Hilfe für Frauen in Not e.V" in Gera

 

Die Vorsitzende des Vereins, Monika Hoffmann kann stolz auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit in Gera zurück blicken.
Der Verein ist Träger des Frauenhauses, der Frauenberatungsstelle und seit 01.01.2009 auch der Interventionsstelle für das Gebiet von Altenburg bis Lobenstein bis Rudolstadt.
Lesen Sie dazu die Artikel aus der OZT vom 22.02.2010

 
 

10.02.2010 in Allgemein

Vor 20 Jahren ASF in der DDR gegründet - Auch in Zukunft nur noch gemeinsam

 

Anlässlich der Gründung der ASF in der DDR vor 20 Jahren erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner:
Vor 20 Jahren, am 10. Februar 1990, gründete sich in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin die ASF in der DDR. Am 10. Februar 1990 gab es eine landesweite Zusammenkunft der weiblichen Delegierten des bevorstehenden SPD-Parteitages der DDR. Spontan entschlossen sich 54 SPD-Frauen zur Gründung der ASF. Geburtshelferinnen waren unter anderem Inge Wettig-Danielmeier und Herta Däubler-Gmelin.

Themen waren von Anfang an die Herausforderungen durch die sich zunehmend verschlechternden Berufsaussichten von Frauen in der DDR, Erhalt der vorhandenen Plätze in den Kindergärten und Kinderkrippen und die Beibehaltung der Fristenregelung beim Schwangerschaftsabbruch. Gemeinsam veröffentlichten die SPD-Frauen einen Aufruf „Fraueninteressen auf dem Weg zu deutschen Einheit sichern“.

Außerdem ging es um die Beteiligung von Frauen in Parteien und Parlamenten. Die ASF-Frauen setzen im Februar 1990 die Quote im Statut der SPD der DDR durch.

Die ASF war vor 20 Jahren die erste Parteigliederung der SPD, die sich zusammengeschlossen hat, wenige Monate nach dem Mauerfall und mehr als drei Monate vor dem Zusammenschluss der Parteien. Die Frauen waren schon immer der Partei ein paar Schritte voraus. Sie haben es einfach gemacht.

Im Laufe der vergangenen 20 Jahre ist die ASF zusammengewachsen. Gleichstellungspolitische Themen sind bis heute aktuell. Frauen aller Generationen engagieren sich frauenpolitisch bei uns und bringen ihre Sichtweisen und Erfahrungen in die gemeinsame Arbeit ein, sie übernehmen Ämter und Funktionen.
Frauen wie Eva Kunz, Ute Fischer, Christine Bergmann, Regine Hildebrandt, Gerlinde Kuppe, Iris Gleicke, Karla Staszak, Christel Riemann-Hanewinckel und viele andere haben der SPD in der DDR und nach der deutschen Einheit ein Gesicht gegeben.

Die Devise bleibt: Auch in Zukunft nur noch gemeinsam.

 
 

01.02.2010 in Allgemein

Französische Nationalversammlung verabschiedet Gesetz zu Frauenquote in Aufsichts- und Verwaltungsräten

 

Am 20. Januar 2010 hat die Nationalversammlung in erster Lesung den Gesetzesvorschlag über eine Quotenregelung zum Ausgleich des Frauen- und Männeranteils in Aufsichts- und Verwaltungsräten und zur Gleichberechtigung am Arbeitsplatz angenommen. Der Text muss nun noch im Senat verabschiedet werden, um Gesetzeskraft zu erhalten.

Der Gesetzesvorschlag war von mehreren Abgeordneten am 3. Dezember 2009 in der Nationalversammlung eingebracht worden. Er sieht vor, dass binnen fünf Jahren Aufsichts- und Verwaltungsräte je zu 40% mit Frauen besetzt werden müssen.

 
 

14.01.2010 in Allgemein

Kritik an der Regierungserklärung: Rückschritt und Spaltung in der Familien- und Gesellschaftspolitik

 

Anlässlich der heutigen Generalaussprache zur Regierungserklärung
von Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt die stellvertretende Vorsitzende
der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Ziegler und die SPDBundestagsabgeordneten
Caren Marks und Sönke Rix:
Ein Konzept für eine moderne Familien- und Gesellschaftspolitik ist weit
und breit nicht in Sicht bei der neuen Bundesregierung. Das Betreuungsgeld
als neue "Zuhause-Bleib-Prämie" steht symbolisch für eine
spaltende und rückwärtsgewandte Politik.

 
 

03.12.2009 in Allgemein

Offener Brief: Betreuungsgeld ist ein sozial- und gleichstellungspolitischer Rückschritt

 

„Um Wahlfreiheit zu anderen öffentlichen Angeboten und Leistungen zu ermöglichen, soll ab dem Jahr 2013 ein Betreuungsgeld in Höhe von 150,- Euro, gegebenenfalls als Gutschein, für Kinder unter drei Jahren als Bundesleistung eingeführt werden.“ (Koalitionsvertrag, Kapitel III Sozialer Fortschritt)
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Verbände sind sich einig, dass ein Betreuungsgeld grundsätzlich kontraproduktiv ist und fordern daher dessen Streichung aus den Planungen der Regierungskoalition. Dabei geht es nicht nur um Plätze für unter Dreijährige, sondern auch um Ganztagsplätze für 3-6jährige Kinder, die vielerorts noch nicht vorhanden sind.

 
 

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