ASF Thüringen

21.10.2021 in Allgemein

Neuwahl ASF Landesvorstand

 
Mitglieder des neugewählten LV

In einer der Gründungsstätten der deutschen Sozialdemokratie, im Goldenen Löwen in Eisenach, fand am 02. Oktober 2021 die Landesdelegiertenkonferenz der ASF Thüringen statt. Nach etlichen Verschiebungen auf Grund der Pandemie konnten wir nun an dieser historischen Stätte endlich einen neuen Landesvorstand wählen und Anträge der verschiedenen ASFen der Kreisverbände beraten und beschließen.

Unser Landesvorsitzender Georg Maier war für ein Grußwort und natürlich die Verabschiedung unserer langjährigen Vorsitzenden Heidrun Sachse, sowie der anderen scheidenden Mitglieder des LV angereist. Heidrun hat die Thüringer ASF in den Jahren ihres Vorsitzes bundesweit ausgezeichnet vernetzt, ihr Engagement und ihr Expertise bleiben uns glücklicherweise im Vorstand erhalten. Durch eine Änderung der Geschäftsordnung ist es uns zukünftig möglich Mitglieder des Bundesvorstands und Thüringer Mandatsträgerinnen als kooptierte Mitglieder in den Landesvorstand einzuladen.

Unsere Co-Vorsitzende des Bundesvorstands Maria Noichl, MdEP schickte uns per Video ein inspirierendes, kämpferisches Grußwort. Diana Lehmann, MdL grüßte vor Ort die anwesenden Frauen und betonte ebenfalls die Bedeutung der ASF in ihrem Wirken in die Partei hinein und über die Partei hinaus. Oleg Shevchenko, Landesvorsitzender der Jusos Thüringen, war ebenfalls für ein Grußwort und für die Verabschiedung Heidrun Sachses in den Goldenen Löwen gekommen. Es ist für uns ein ermutigendes Zeichen, dass die (Thüringer) SPD der ASF auf diese Weise Anerkennung und Respekt gezollt hat.

Für die anschließende Neuwahl des ASF Landesvorstands fanden sich dankenswerterweise etliche Kandidatinnen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und den anschließenden Wahlen zu Vorsitz, Stellvertretung und Beisitz setzt sich der neue Landesvorstand nun wie folgt zusammen:
Sandy Kirchner (Mühlhausen) ist unsere neue Landesvorsitzende. Mareike Dietrich (Erfurt) und Daniela Gruber (Jena) wurden zu ihren beiden Stellvertreterinnen gewählt. Ilka Ellenberger (Weimar) wurde zur Schriftführerin gewählt. Zu den Beisitzerinnen wurden gewählt: Dorothea Marx, MdL (Kyffhäuserkreis), Monika Hofmann (Gera), Melanie Pesch (Jena), Louisa Klopfleisch (Gotha) und Viktoria Peinelt (Jena).

Der neue Vorstand ist eine gute Mischung aus bereits amtierenden und neuen Mitgliedern, eine gute Mischung aus jung und jünger. Die regionale Verteilung ist auch einigermaßen gelungen, doch wollen wir hier noch einmal aufrufen: alle SPD-Frauen in Thüringen haben in uns eine Ansprechpartnerin. Wir kommen gerne zu euren Veranstaltungen, wir planen gerne mit euch oder unterstützen euch in eurer (frauenpolitischen) Arbeit vor Ort. Kommt auf uns zu, lasst uns Banden bilden und für die Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft kämpfen.

 
 

24.11.2020 in Allgemein

Orange the world - Pressemitteilung der ASF Thüringen zum 25. November

 

Die UN-Kampagne „Orange The World“ findet jährlich zwischen dem 25. November, dem “Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen”, und dem 10. Dezember, dem “Internationalen Tag der Menschenrechte”, statt. Weltweit erstrahlen Gebäude in oranger Farbe als sichtbares Zeichen gegen die Menschrechtsverletzungen an Frauen und Solidarität mit den Opfern.
„Wir beobachten leider seit Jahren Tendenzen, dass versucht wird, Erreichtes in der Gleichstellungspolitik zurückzudrehen. Dass aber sogar der Kampf gegen Gewalt dieser Ideologie zum Opfer fällt, macht besonders wütend. So hat auch die kürzlich beschlossene weitere Verschärfung des Abtreibungsrechts in Polen nur ein Ziel: Frauen wieder an ihren traditionellen Platz, in das Private, zurückzuweisen. Sie zum Schweigen zu bringen und aus gesellschaftlichen Prozessen auszuschließen, indem ihnen das Recht auf Selbstbestimmung genommen wird.“ (Maria Noichl, ASF-Bundesvorsitzende)
Nadya Andjoman, eine Dichterin aus Afghanistan hat versucht - gegen das Schweigen - „sich mit Worten zu wehren. Das Recht zu schreien heißt eines ihrer Gedichte. [....]
Ich, umsonst geboren, und Liebe in meinem Mund [...]
In der Hoffnung, eines Tages den Käfig zu brechen
Frei von Erniedrigung, und berauscht vom Singen
Ich bin nicht die zarte Weide, die in Lüften zittert
Bin afghanische Tochter, mit dem Recht
Zu schreien. [Auszug]“   (Ute Scheib, Mariam Notten, 'Ich, umsonst geboren ...', 2005,TAZ vom 12.12.2005).
Sie wurde nur 25 Jahre alt, ihr Ehemann hat die Dichterin totgeprügelt, bevor sie sich voll entfalten konnte.  
In Deutschland wurden im Jahr 2019 rund 115.000 Frauen Opfer von Gewalt.
Die Weltgesundheitsbehörden WHO hat am 11. März 2020 den Covid-19-Ausbruch als weltweite Pandemie erklärt, in Folge von Lockdown-Maßnahmen zeigt ein UN-Bericht ein alarmierendes Ansteigen der anderen, der bereits existierenden Pandemie von Gewalt gegen Frauen. (UN Trust Fund to End Violence against Women, COVID-19 and Global Impact on Violence against Women: A Protracted Crisis, 2020).
Unsere Wachsamkeit Missstände aufzudecken, anzuprangern und abzuschaffen, unsere Achtsamkeit Frauen und ihr oft nicht ausgelebtes Potenzial zu erinnern und zu würdigen darf nicht nachlassen.

 
 

01.10.2020 in Allgemein

Info-Stand zum "International Safe Abortion Day" am 28.09.2020 in Jena

 
Infostand der ASF Jena/SHK

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung koordinierte auch im Pandemiejahr 2020 wieder den "International Safe Abortion Day". Er findet immer am 28. September statt und zielt auf eine großflächige Aufklärung der Bevölkerung ab. Das Motto in diesem Jahr war „Schwangerschaftsabbruch ist Grundversorgung! Egal wo. Egal wer. Egal warum.“

 
 

02.06.2020 in Allgemein

SPD-Stadträtin Katja Glybowskaja (Jena) mit dem Helene-Weber-Preis 2020 ausgezeichnet

 

Katja Glybowskaja ist eine der insgesamt 15 Kommunalpolitikerinnen, die 2020 mit dem Helen-Weber-Preis ausgezeichnet werden. „Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, deren Mitglied Katja Glybowskaja ist, freut sich sehr über diese verdiente Auszeichnung. Wir gratulieren unserer Preisträgerin herzlich.“, so Daniela Gruber, Vorsitzende der ASF Jena/SHK.

Katja Glybowskaja ist seit 2014 Mitglied der Jenaer SPD-Stadtratsfraktion und seit 2019 deren Vorsitzende. Sie engagiert sich seit langen Jahren kommunalpolitisch und setzt sich mit viel Kraft und Ausdauer für soziale Belange, im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, für Familien und im Bildungsbereich ein. Ein besonderes Anliegen sind ihr dabei die Anerkennung von Vielfalt und Förderung von Chancengerechtigkeit. Neben ihrem kommunalpolitischen Ehrenamt ist sie in vielfältigen Initiativen auch über Jenas Grenzen hinaus aktiv. Sie ist Mitbegründerin von Vereinen im Bereich der Flüchtlingssozialarbeit sowie der Interkulturellen Bildung und engagiert sich im Trainernetzwerk Zivilcourage e.V.

Mit dem Helene-Weber-Preis zeichnet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Frauen aus, die sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagieren und herausragende Leistungen in den Bereichen Zivilgesellschaft, Frauen, Gleichstellung und Vielfalt erbringen. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages können Frauen für diesen Preis vorschlagen, die Auswahl wird von einer Jury getroffen, der unter anderem Vertreterinnen des Deutschen Frauenrates angehören.  Benannt ist der Preis nach der Politikerin Helene Weber, die zusammen mit Elisabeth Selbert, Frieda Nadig und Helene Wessel eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“ war.

Katja Glybowskaja wird als Preisträgerin nun Teil des Helene-Weber-Kollegs und somit eines großen, gesamtdeutschen Netzwerks hochmotivierter, hochengagierter politisch tätiger Frauen, die Vorbild und Botschafterinnen für mehr Frauen in der Politik sind.

Die diesjährigen Preisträgerinnen werden am 08. September von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey ausgezeichnet.

 
 

30.04.2020 in Allgemein

Hinein zum 1. Mai

 
Solidatrität. Gemeinsam was bewegen

Eigentlich rufen ja auch wir Frauen der SPD am 01. Mai immer "hinaus zum 1. Mai", doch 2020 ist vieles anders. Aber vieles bleibt auch gleich. Wir kämpfen weiterhin für faire Löhne, eine Schließung der Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gegen alte Rollenbilder, für mehr Solidarität, gegen Ausbeutung, unbezahlter Pflegearbeit durch Frauen, für Parität.

Wir Frauen der Thüringer ASF demonstrieren deshalb virtuell, im nächsten Jahr treffen wir uns hoffentlich alle zum 1. Mai wieder auf der Straße, Seite an Seite mit den Gewerkschaften. Bis dahin setzen wir unsere Arbeit im Ortsverein, in der Arbeitsgemeinschaft, im Kreisverband, im Stadtrat, Kreis- und Landtag fort.

Solidarität. Gemeinsam was bewegen.

 
 

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