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ASF Thüringen

07.08.2015 in Allgemein

"Das Ende der Hebammen?" - Leserbrief an die ZEIT zu einer emotionalen Debatte

 
PD Dr. Tanja Groten (Bild: privat)

PD Dr. Tanja Groten ist nicht nur die stellvertretende Vorsitzende der ASF Jena/ SHK. Sie ist auch Oberärtzin an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Abteilung Geburtshilfe der Uniklinik Jena. Als Medizinerin hat sie einen weiten Blick auf das Feld der Geburtshilfe und den Arbeitsalltag der Hebammen und Geburtshelfer. In der Debatte um die zu hohen Haftpflichtprämien für Hebammen, die im Bereich der außerklinischen Geburtshilfe tätig sind, fordert sie Zurückhaltung und mehr Information. Als Reaktion auf mehrere Artikel in der Wochenzeitung Die Zeit hat sie einen Leserbrief verfasst, der hier veröffentlich wird.

 
 

16.06.2015 in Allgemein

Conny Klisch ist Preisträgerin des Helene-Weber-Preises 2015

 
Dr. Cornelia Klisch mit Manuela Schwesig nach der Preisverleihung (Bild: BMSFSJ)

Bundesweit und parteiübergreifend: Im Juni 2015 wurde zum dritten Mal der Helene Weber-Preis verliehen. 15 besonders engagierte kommunale Mandatsträgerinnen wurden bei einer feierlichen Preisverleihung durch Bundesministerin Manuela Schwesig geehrt. Mit einem breiten Förderungsangebot werden sie in ihrem kommunalpolitischen Engagement gewürdigt und gestärkt. 

Das Anliegen des Helene Weber-Preises war auch Anliegen seiner Namensgeberin Helene Weber: mehr Frauen für die Politik zu gewinnen. Der Helene Weber-Preis will insbesondere die Kommunalpolitik als „Basis der Demokratie“ stärken.

 
 

02.04.2015 in Allgemein

Frohe Ostern

 

Liebe Frauen,

wir wünschen Euch und Euren Familien ein schönes Osterfest und den Kindern viel Glück bei der Ostereiersuche bei Sonne (und Schnee?!?)

Euer ASF-Landesvorstand Thüringen

 
 

27.03.2015 in Allgemein

Fünfter Kaminabend der ASF Thüringen ein voller Erfolg

 

Bereits zum fünften Mal lud die ASF Thüringen am 20./21. März zum Kaminabend ein. Wie in den zwei Jahren zuvor fand das Netzwerktreffen in der „Goldenen Henne“ in Arnstadt statt. Mehr als 40 Frauen waren dieses Mal der Einladung gefolgt – ein neuer Rekord. Als besonderer Gast wurde Maria Noichl, Abgeordnete des Europäischen Parlaments, begrüßt. Dr. Babette Winter, stellvertretende AsF-Landesvorsitzende und Staatssekretärin für Kultur und Europaangelegenheiten sowie Eleonore Mühlbauer, Landtagsabgeordnete und Lokalmatadorin, bereicherten die Veranstaltung.

 
 

19.03.2015 in Allgemein

"Frauensilvester"

 
Wenn am kommenden Freitag besonders viele Frauen mit einer roten Handtasche unterwegs sind, heißt das, es ist wieder Equal Pay Day - der Tag der Lohnungleichheit. Denn die roten Taschen stehen symbolisch für die leeren Geldbörsen. Wie erst kürzlich das Statistische Bundesamt wieder bekannt gab, verdienen Frauen im Schnitt ca 22% weniger als Männer, d.h. sie müssen bis zum 20. März arbeiten um das Lohnniveau von Männern am 31. Dezember zu erreichen.
Selbst mit Abzug der niedrigeren Entlohnungen von frauentypischen Berufen sowie Kindererziehungs- und Pflegezeiten bleibt ein nomineller Lohnunterschied von 9%, der Frauen ganz klar benachteiligt. Damit ist die Entgeltlücke hierzulande nahezu konstant und größer als in den meisten EU-Ländern.
Und während im Westen der Republik das Lohngefälle in kleinen Schritten sinkt, ist es im Osten aufgrund der Tarifstruktur in den letzten Jahren sogar leicht angestiegen. Denn obwohl mehr Frauen in Ostdeutschland sozialversicherungspflichtige Jobs haben, sind die Einkommen eben nicht so stark gewachsen wie im Westen - auch weil weniger tarifgebundene Entgelte gezahlt werden und weil viele Frauen in Teilzeit oder als Minijobber arbeiten. 
Das beliebte Argument von Ökonomen, dass eine Sekretärin nun mal nicht das gleiche Gehalt bekommen sollte wie der Firmenboss, kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem Minijobber einen niedrigen Stundenlohn bekommen wie Vollzeitkräfte - in der selben Arbeitsstunde, für die gleiche Tätigkeit, im gleichen Unternehmen. Hier setzt die eigentliche Diskriminierung an und hier wollen Frauen für mehr Transparenz in der Gehaltsstruktur werben. Und während der Müllmann eine Erschwerniszulage für seine Tätigkeit bekommt, bekommt diese die Altenpflegerin nicht, trotz einer vergleichbaren körperlichen Belastung.
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat ein ein Gesetz zur Entgeltgleichheit sowie mehr Transparanz angekündigt und dieser Schritt geht in die richtige Richtung. 
Zudem müssen bestehende Tarifverträge und der gesetzlichen Mindestlohn als Lohnuntergrenze lückenlos eingehalten werden. Auch ein Rechtsanspruch auf die Rückkehr aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung hilft vielen Frauen nach einer
familienbedingten Reduzierung ihre Arbeitszeit. Hier sind sich die SPD Frauen in ihren Forderungen mit den Gewerkschaften einig. 
Als Symbol tragen wir am 20. März rote Handtaschen und feiern Frauensilvester.
Machen Sie mit - Aktionen gibt es u.a. in Erfurt, Eisenach und Bad-Salzungen.
 
Heidrun Sachse
Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen
 
 

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